Personen

Folgende Personen vertreten die Close Combat Association:



„Wer sich erfolgreich selbst verteidigen will,
muss seinen Körper in eine Waffe verwandeln.“

Heinz Josef Brandt, geb. 1942

beginnt 1967 mit dem Judo-, Jiu-Jitsu- und Nahkampftraining und wird Mitglied im Deutschen Nahkampfbund. Er ist Träger des Deutschen Sportabzeichens in Gold und stellt sich 1970 erstmals einer Jiu-Jitsu-Prüfung. 1974 erar-beitet er sich den ersten Dan im Nahkampf sowie im Judo und kämpft in dieser Budosportart 14 Jahre lang erfolg-reich auf der Kreis-, Bezirks- und Landesebene. 1977 legt er den ersten Dan im Kempo ab und beginnt 1978 mit der Trainertätigkeit im Selbstverteidigungsbereich. 1981 gründet er eine eigene Jiu-Jitsu- und Nahkampfschule in Grevenbroich, die er heute noch leitet. 1984 legt er bei dem Großmeister Hans Gerd Niederstein (10. Dan) seine erste Dan-Prüfung im Jiu-Jitsu ab und erweitert sein Wissen durch die Teilnahme an vielen Lehrgängen und Semi-naren im interdisziplinären Kampfkunstbereich. 1989 nimmt er die Trainerlizenz der Deutschen Wushu Federation entgegen und wird dort 1992 zum Vorsitzenden für den Selbstverteidigungsbereich ernannt. 1996 wird ihm in die-sem Verband der 5. Dan im Selbstverteidigungssystem Dju-Su verliehen. 1998 erhält er als Stilbegründer des in der Close Combat Association praktizierten Nahkampfsystems den 10. Dan. Im Jahr 2003 nimmt er innerhalb der Deutschen Wushu Federation den 6. Dan im Dju-Su entgegen und gründet 2004 das Nahkampfsystem Jin-Chan-Tao.

 


„Leben ist Kampf und Kampf ist Leben“

Thomas Meuter, geb. 1964

beginnt 1981 mit dem Nahkampf- und Selbstverteidigungstraining unter Heinz Josef Brandt. Als Soldat einer Kampfeinheit im Heer der Deutschen Bundeswehr erweitert er zwischen 1984 und 1986 sein Kampf- und Verteidi-gungsrepertoire in Deutschland und Canada. 1989 erhält er die Trainerlizenz der Deutschen Wushu Federation und gründet eine eigene Nahkampfschule, die er heute noch leitet. 1990 schließt er sich mit Nahkampf- und Selbstverteidigungsspezialisten in Canada zusammen, absolviert dort neben mehreren Fallschirmsprüngen einige Trainingslager im Nahkampf sowie einwöchige Überlebenstrainingseinheiten in der dortigen Wildnis und arbeitet im Selbstverteidigungsbereich mit Angehörigen der GSG9 zusammen. 1991 wird er zum Ehrenmitglied der Canadian Karate Kung-Fu Association ernannt. 1992 gründet er eine Trainingsgemeinschaft mit drei Nahkampfgruppen aus Grevenbroich, Wuppertal und Dillenburg, die das heutige Close Combat System entwickelten. 1993 ist er als Trai-ner für Selbstverteidigung in Canada aktiv. 1994 bringt er eigene Richtlinien für die Ausbildung und Prüfung im Close Combat heraus. Neben diversen Einsätzen im Objekt- und Personenschutz ist er zwischen 1994 und 1998 als lizensierter Ausbilder und Prüfer im Deutschen Jiu-Jitsu-Ring-Erich-Rahn-e.V. aktiv. 1995 nimmt er das Leis-tungsabzeichen des Deutschen Wu-Shu-Bundes entgegen und erhält 1999 den 6. Dan im Close Combat sowie im Jahr 2001 den 7. Dan im Jiu-Jitsu. Bis heute absolvierte er neben seinem Training über 200 Lehrgänge im Kampfkunstbereich.

 


„Die unmittelbare und direkte Aktion bleibt
die Maxime aller Close-Combat Operationen."

Henry DeBrunner, geb. 1932

beginnt 1948 mit Ringen und Boxen und dient zwischen 1951 und 1953 als Soldat in der Schweizer Armee, wo er erstmals mit Nahkampf in Kontakt kommt. 1953 wechselt er zur Französischen Fremdenlegion und erlernt dort den Nahkampf als bewaffnete und unbewaffnete Überlebensmethode für den Kriegsfall. Im Rahmen seiner militäri-schen Tätigkeit wird er in einer Kommandoeinheit eingesetzt, in der er auch eine Spezialausbildung im Nahkampf erhält. Darüber hinaus absolviert er dort eine Ausbildung als Fallschirmjäger, Scharfschütze sowie im Sprengen, Schwimmen und Überleben. Da seine Einheit speziell nachts hinter den feindlichen Linien operiert, sind für ihn gründliche und umfangreiche Survivalkenntnisse sowie die Improvisation in sämtlichen Bereichen von großer Wichtigkeit. Während seines Aufenthaltes in Frankreich erlernt er deshalb das Savate, eine traditionelle Stockver-teidigungskunst sowie die Kampfmethode „Dim Mak“, welche ausschließlich Angriffe auf das Nervensystem des menschlichen Körpers beinhaltet und die Schwachstellen der menschlichen Anatomie mit dem Ziel einer möglichst schnellen und effektiven Tötung nutzt. Im Laufe seiner militärischen Tätigkeit innerhalb der Fremdenlegion wirkt er als Soldat in drei Kriegen mit und wird innerhalb seiner Spezialeinheit als Instrukteur für Nahkampf eingesetzt. Nach seiner Militärzeit wandert er nach Canada aus und ist dort bis heute als Meister im Kung-Fu und Trainer im Thaiboxen aktiv. In einer eigenen Schule unterrichtet er Boxen und Dim-Mak, wobei seine Vorliebe dem mit Out-door-Aktivitäten verbundenen Close Combat gehört. Auf Grund seines hohen Alters und seiner umfangreichen Erfahrung ist er oft in Prüfungsangelegenheiten gefragt.