Der Ausbildungsgang Close Combat
Engagement, Professionalität, Kompetenz:

Die Ausbildung im Rahmen der Close Combat Association Germany beinhaltet eine ausgeprägte Nähe zur All-tagspraxis sowie die Vermittlung konkret nutzbarer methodischer Fertigkeiten.
Die Lehrinhalte orientieren sich an elementaren Anforderungen, die das Qualitätsprofil des Close Combat kenn-zeichnen. Die Befähigung zu einem effektiven Selbstschutz und zur Unterstützung von Menschen in akuten le-bensgefährlichen Gewalt- und Notsituationen ist das Ziel der Ausbildung. Nach einem erfolgreichen Abschluss sind die Ausbildungsabsolventen auf eine selbständige und kompetente Tätigkeit im Feld kampf- und verteidigungsbe-zogener Hilfeleistungen vorbereitet.
Klasse statt Masse:
Umfangreiche Zulassungsvoraussetzungen und Anforderungen im Hinblick auf zu erbringende Leistungsnachwei-se begrenzen langfristig die Zahl der Trainingsabsolventen und gewährleisten einen anspruchsvollen Ausbildungs-standard. Die Teilnehmerzahlen in den einzelnen Arbeitsgruppen werden begrenzt, um die Qualität der Ausbildung zu sichern und das Engagement sowie die aktive Mitarbeit der Lernenden zu fördern.
Ausbildung nach Plan:
Die Ausbildung sieht eine Strukturierung mit festen Konturen und einem hohen Grad an Verbindlichkeit vor. Zu Beginn wird jedem Teilnehmer eine kostenlose Probephase gewährt, in der er sich entscheiden kann, ob er über-haupt Close Combat erlernen will. Dieser Einführungsprozess beinhaltet die Orientierung in der Trainingsgruppe sowie die Kenntniserlangung im Hinblick auf das zu erwerbende Selbstverständnis, das die Grundlage für eine weitere Trainingsteilnahme und das selbständige und eigenverantwortliche Arbeiten und Lernen hinsichtlich der Erlangung und Ausprägung von Techniken und Fertigkeiten darstellt. Den Ausbildungsabsolventen wird durch die Teilung der Unterrichts in verschiedene Lernabschnitte Planungssicherheit geboten und die Ausbildungsgestaltung erleichtert.
Identität:
Nur aus einem gefestigten Rollenverständnis heraus kann eine bestimmte Kampf- und Verteidigungsfähigkeit er-folgreich gewährleistet werden. Die Ausbildung in der Close Combat Association bietet daher sowohl Möglichkeiten zur Ausprägung des Selbstverständnisses und rollenspezifischer Identität als auch Bausteine zu einer Theorie der Selbstverteidigung und Modelle zur Organisation des Kampfes.
Wissenschaftliche Grundlagen:
Der Einsatz persönlicher Nahkampftechniken erfordert die Fähigkeit, Konfliktlagen unmittelbar und möglichst schnell beurteilen zu können. Die hierzu nötigen Erkenntnisse und Denkweisen werden innerhalb der Close Com-bat Ausbildung in einem breiten Spektrum vermittelt. Das System Close Combat thematisiert Aspekte menschli-chen Verhaltens in Kampf- und Gewaltsituationen unter der Bedingung individueller Normsetzung sowie gesell-schaftlich-strukturellen Anforderungen.
Wissen und Standpunkt:
Die komplexen Problemstrukturen eines möglichst umfassenden und vielseitigen Nahkampfsystems erfordern ein interdisziplinäres und ganzheitliches Denken, das über ein reines Faktenwissen von einzelnen nebeneinander ste-henden Fachdisziplinen hinausgeht. Um ein Kampf bezogenes und selbstverteidigungsrelevantes Problemfeld aus verschiedenen Blickwinkeln und Denkmustern analysieren zu können, führt die Close Combat Association Sonder-veranstaltungen in Form spezieller Lehrgänge durch. In diesen praktizieren Selbstverteidigungsspezialisten aus verschiedenen Fachrichtungen gemeinsam interdisziplinäres Arbeiten. Die unterschiedlichen Standpunkte und Handlungsansätze werden dabei konstruktiv erörtert und reflektiert.
Qualitätsentwicklung:
Die Analyse verschiedener Nahkampfsysteme und Selbstverteidigungsstile steht im Mittelpunkt der Close Combat Ausbildung. Mit dem Anspruch an ein wirklich effizientes Ausbildungs- und Übungskonzept unterliegen alle Nah-kampf- und Selbstverteidigungsaktionen einer ständigen Überwachung und werden ausschließlich interpersonal mit einem Trainingspartner trainiert. Darüber hinaus hat die Close Combat Association ein eigenständiges Kontroll-verfahren entwickelt, das verschiedene Verhaltens- und Handlungsweisen im Rahmen einer praktischen Arbeit auf Grundlage eines umfangreichen Vorgabenkataloges und spezieller Zulassungsvoraussetzungen überprüft.